Gelassener werden – Stress rausnehmen

In unserem Alltag, insbesonder in der Arbeitswelt haben Gefühle wie Freude, Wut oder Angst oft keinen Platz.

Je schwerer die Zeit, desto mehr wird auf Umsatz, Profit und Unternehmensfakten gesetzt. Unsicherheit um den Arbeitsplatz, wirtschaftliche Krise oder Zeitverträge, all das erhöht den Druck auf Mitarbeiter und Führungskräfte. Manager neigen dazu die Erwartungen und den Druck aus der höheren Etage weiter an Ihre Mitarbeiter zu geben. Menschen stehen immer mehr unter Druck.

Nur was passiert, wenn Menschen unter Druck geraten? Sie können sich nicht mehr so gut konzentrieren, körperliche Stress-Symptome zeigen sich, Mitarbeiter zerbrechen langfristig an den Erwartungen.

Bei zu viel Stress versucht ein Hund sich und andere über eine Beschwichtigungsgeste – hier im Bild Gähnen – wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Nun fragen Sie sich sicher, was das mit Hunden zu tun hat. Hunde sind Meister der Friedenssprache und Profis im Konflikt schlichten. Sie erkennen am anderen (Hund wie Mensch) an kleinen feinen Signalen was in ihnen vorgeht.  Sie spüren nicht nur, wenn der andere gestresst ist und unter Druck steht, sondern Sie helfen dem anderen sich zu entspannen. Dies alles über kleine instinktiv angeborene Signale, den Beschwichtigungssignale. Diese werden über das lymbische System gesteuert.

Genau diese kleinen tierischen Signale zeigen sich auch bei uns Menschen, wenn wir gestresst sind – unter Druck stehen. Eine Führungskraft, die diese Signale bei anderen erkennen und deuten kann, wächst in ihrer Persönlichkeit. Dadurch kann sie mit den Empfindungen anderer besser umgehen. Sie kann Änste vor Veränderungen oder Frust erkennen und frühzeitg nehmen. Erst die ernste Annahme diese Gefühle kann langfristig dazu beitragen, dass es dem anderen wieder gut geht  und der krankmachende Stress reduziert wird.

Druck raus nehmen – insbesondere im Umgang mit den Hunden

Ebenso wie den Menschen geht es den Hunden, sie haben Frust und sind verunsichert, wenn zu viel Druck im Umgang mit ihnen ist: z.B. ein Befehl zu heftig ausgesprochen wird oder die räumliche Distanz im Umgang nicht Berücksichtigung findet. Auch fühlen sie sich unwohl, wenn ein Mensch nach einem arbeitsreichen Tag mit all der Anspannung vom Job nach Hause kommt.

Beobachten Sie Ihren Hunde doch einmal ganz genau: zeigt Ihr Hund übermäßig viel Beschwichtigungssignale, oder geht er Ihnen aus dem Weg? Dann spüren Sie doch mal selbst bei sich hin, ob sie ausgeglichen sind, oder einfach zu viel Stress mit heim gebracht haben. Durch Ihren Hund können Sie lernen bewusster mit sich selbst umzugehen, Gefühle zu äußern und authentischer zu werden.

(copyright: Bettina Almberger)

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