Das richtige Hundebett finden

vom Gastautor: Hannes Wieser

Körbchen ist nicht gleich Körbchen. Ein Hund sollte sich in seinem Bettchen wohlfühlen, sonst verfehlt es seinen Zweck. Hinzu kommt, dass das falsche Hundebett zu Gesundheitsschäden führen kann. Und das sollte möglichst vermieden werden. Vielen Hundebesitzern ist es wichtig, dass es optisch gut in die Wohnung passt, dabei gibt es noch einiges mehr zu beachten.

Die richtige Größe finden

Bekanntlich rollen sich viele Hunde im Schlaf wie eine Rosinenschnecke ein. Trotzdem sollte es genug Platz zum Strecken geben, ohne dass sich der Hund bis an den Rand quetschen muss. Schließlich wälzen sich Hunde, genau wie wir, auch im Schlaf. Bevor Sie also einfach ein Hundebett kaufen, berechnen Sie die genauen Maße, die Ihr Hund benötigt.

Hierbei ist es für kleinere Rassen tatsächlich einfacher ein Hundebett zu besorgen. Sie sind klein und praktisch und Sie können es in allen erdenklichen Formen und Farben bekommen. XXL-Hundebetten, in denen große Rassen ausreichend Platz haben, sind dagegen etwas seltener. Oft wird auch deshalb gar nicht erst ein Hundekorb angeschafft, sondern lediglich eine Schaumstoffmatte angebracht. Doch wer lange genug sucht, wird auch ein geeignetes Körbchen für den großen Hund finden.  Dazu müssen Sie nur die Größe wissen. Für einen Golden Retriever oder eine Dogge reicht eine Länge von 150 Zentimetern aus.

Hochwertige Schlafplätze fördern die Gesundheit

Ein ungestörter und ein erholsamer Schlaf ist wichtig für die Gesundheit eines Hundes. Dabei spielt der Schlafplatz des Hundes eine große Rolle. Wildlebende Hunde graben sich zum Schlafen instinktiv eine Mulde in der Erde. Diese ist weich und dem Körper angepasst. So sollte auch das Hundebett gestaltet sein. Die wichtigsten Kriterien dafür:

  • Den Hund in der natürlichen Schlafhaltung nicht einengen
  • Genug Platz zum Strecken
  • Den Druck vom Körper nehmen

Schläft der Hund nur auf einem harten, nicht nachgebenden Boden, so sind Gelenkprobleme die Folge. Denn nach Schätzungen des Bundesverbands praktizierender Tierärzte, leiden inzwischen beinahe 90 Prozent der großen Hunderassen nach sieben Jahren an Arthrose. Das richtige Hundebett kann dieses Leiden mindern und hinauszögern.

Materialien für das Hundebett

Die äußeren Materialien eines Hundebettes sind mindestens genauso wichtig wie die Füllung. Damit sich ein Hund auf seinem Schlafplatz wohlfühlt, ist es wichtig dass das Material frei von Chemikalien ist. Pflegeleichte Stoffe wie Nylon oder Kunstleder sind empfehlenswert. Plüsch oder Polyester hingegen weniger, denn hier kann sich der Vierbeiner mit seinen Krallen verfangen und die Reinigung ist aufwändig. Die Füllung sollte ähnlich wie bei der Erde an den Druckpunkten nachgeben. Deswegen eignen sich Schaumstoff sowie Styroporkugeln als Füllmaterialien.

(c) Text und Bilder von Hannes Wieser
www.womensvita.de

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