Annäherung eines Hundes bzw. Annäherung an einen Hund (2. Teil)

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Eine ganz einfache Regel lautet:
Egal wie freundlich ein Hund zu sein scheint, geben Sie dem Hund die Möglichkeit sich zu s e i n e n eigenen Bedingungen zu nähern. Achten Sie auf seine Bedürfnisse wie z.B. Distanz oder Nähe, will er überhaupt mit Ihnen Kontakt haben, ist er gerade mit etwas anderem beschäftigt, etc.
Versuchen Sie nicht, einen schüchternen Hund/ängstlichen Hund zu locken. Drehen Sie stattdessen Ihren Körper und den Blick seitlich von ihm weg und gehen in die Hocke (sich klein machen). Dies ist das universelle Hundesignal „Ich bin keine Bedrohung“. Wenn sich der Hund Ihnen nähert, geben Sie ihm eine Chance, dass er Sie beschnuppert, bevor Sie versuchen, ihn zu streicheln. Wenn der Hund nun bereits ist, von Ihnen gestreichelt zu werden, tun Sie dies sanft und vorsichtig an der Ihnen zugewandten Seite. „Tätscheln“ Sie nicht seinen Kopf. Das mag kein Hund und schon gar nicht von einem Fremden.
Falls er sich Ihnen gar nicht nähert, respektieren Sie seine Entscheidung und lassen ihn in Ruhe.
Ein weiterer Hinweis: Verwenden Sie keine Leckerchen um ein schüchternen Hund/ängstlichen Hund näher zu Ihnen zu locken, da dies zu Konflikten führen kann – der Hund will das Leckerchen, aber will nicht so nah an den Fremden heran! Kleine Schritte sind hier wichtig, im wahrsten Sinne des Wortes. Jeder kleinsten Annäherung folgt eine Belohnung, wenn der Hund sich entschieden hat, einen Schritt näher zu Ihnen zu kommen. GANZ WICHTIG! Erlauben Sie einem schüchternen Hund/ ängstlichen Hund jederzeit die Interaktion zu beenden! In dem beschriebenen Fall, wenn der Hund keinen Schritt mehr vorwärts geht, sofort die Aktion beenden.
Locken Sie auch nicht mit der Stimme …… / Spielzeug … – Bitte Abstand halten.

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