Höflichkeit ist das oberste Gebot (4. Teil)

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Auf diesem Bild hat Emma selbst entschieden, wie nahe sie mir kommt.

Seien Sie höflich zu einem Hund und respektieren Sie seine Individualdistanz (das ist die Nähe, die ein Hund „erträgt“). Vor allem bei fremden Hunden oder Hunden die angebunden, hinter einem Zaun oder in einem geschlossenem Auto sind.
Wie bin ich höflich?
Hundebegegnungen laufen ganz anders ab als Begegnungen unter Menschen. Das, was wir als höflich empfinden, wie Blickkontakt, Händeschütteln, direkt aufeinander zugehen, ist für einen Hund das Unhöflichste, was ihm je passieren kann. Darauf kann ein Hund dann schon mal mit leichten oder auch sehr starken Signalen reagieren. Diese reichen von Kopf Wegdrehen bis hin zum Knurren oder Beißen.

Wenn wir höflich sein wollen, dann meiden wir den direkten Blickkontakt zum Hund. Wann immer es möglich ist, gehe ich nicht frontal auf einen Hund zu, sondern versuche mich seitlich zu nähern, am besten in einem Bogen. Wie ich bereits beschrieben habe – in dem Abschnitt Annäherung / Begegnung mit Hunden – halte ich mich zurück und meine Arme bei mir und gebe dem Hund die Möglichkeit mich zu erschnuppern, sprich mich kennen zu lernen.

Ist keine Annäherung gedacht, dann bleiben Sie auf Distanz, drehen Sie den Kopf leicht zur Seite und gehen einfach weiter.

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